Beidl

 

 

1140 phidele – 1163 bidil – 1179 peidele – 1259 pietelein – 1384 peydl – Beitl – Beutl oder mundartlich seit mindestens 500 Jahren Beierl genannt

Das Ministerialengeschlecht der Beidler nennt sich nach seinem Stammsitz „Beidl“ (Landkreis Tirschenreuth/ Oberpfalz/ Bayern) und tritt zum ersten mal mit Adalbertus de Bidil als Urkundenzeuge für Friedrich von Parkstein 1163 in Erscheinung.(Gradl 1886, Nr.78) Adalbert Busl und Harald Fähnrich erläutern in ihrer Kirchenchronik von Beidl aus dem Jahre 1977 auf über 30 Seiten die Historie dieses Ortes. Es handelt sich um eine slawische Ortsgründung, die in das 8. Jahrhundert datiert wird. Somit ist Beidl, das vom slawischen Bydlo = Wohnsitz abgeleitet wird, einer der ältesten Orte in dieser Region. Die mittelalterliche Burg in Beidl mit dem Namen „Freienstein“ ist auf einem Granitsporn errichtet und mit einem Wassergraben umgeben und besitzt wie z.B. auch Liebenstein und Falkenberg einen dazugehörigen Meierhof. (Kinder S.92 -94) Bisweilen wird bezweifelt ob die „Beidler“ jemals die Burg bewohnten was aber mangels Alternativen als doch sehr wahrscheinlich angesehen werden kann. Nur noch ein Dokument aus dem 12. Jahrhundert nennt die „Beidler“. Die Brüder „Udalricus de peidele et frater eius Adalbertus“ bezeugen 1179 eine Urkunde des Regensburger Bischofs Chuno an das Kloster Waldsassen. (HSTA M Abt.I Waldsassen KL 94)

Zur Geschichte der Burg Freienstein schreibt Ulrich Kinder:“1259 schenkt Konradin das Dorf (Beidl)......mit allem Zubehör an das Kloster Waldsassen“. Busl und Fähnrich schreiben dazu in ihrer Kirchenchronik:“Konradin, der letzte Hohenstaufer, schenkt dem jungen Kloster Waldsassen am St.Vitustag 1259 u.a. die villa pietelein – Burg und Meierhof waren keinesfalls dabei“. Somit könnten die „Beidler“ die Burg zu dieser Zeit noch bewohnt haben. 120 Jahre später 1379 wird Ulrich der Chleispentaler als „zum Freienstein gesessen“ genannt.(STA AM staatseigene Urkunden Nr.747) 1386 verkauft Selina, Pfleger zum Störnstein, „sein freies Erbe zu dem Freyenstein pei Peidl gelegen und den mairhof darunter“ dem Kloster Waldsassen.(HSTA M Waldsassen KU 506) 1402 lässt Abt Konrad I die Burg durch seine Untertanen abreissen, da sich in ihr angeblich Räuber aufhalten. (Dippel 1876, 7 f.)

Was geschieht also zwischen 1259 und 1379. Im Jahr 1263 wird Otto de Zeniste (Zinst bei Kulmain ?) erstmals urkundlich erwähnt – die Zinster siegeln mit dem „Beydtlersiegel“ (Gradl 1886, Nr.248) Ca 1285 erste sichere urkundliche Erwähnung der Lengenfelder aus der regio egere (Salbuch Herzogtum Niederbayern) – auch sie siegeln mit dem „Beydtlersiegel“. Innerhalb kürzester Zeit sterben 1252 mit den Falkenberger und 1281 mit den Liebensteiner die beiden bedeutensten Geschlechter der „regio egere“ in der männlichen Linie aus, was mit Sicherheit eine imense Verschiebung der regionalen Macht- und Einflußverhältnisse mit sich bringt. Gut möglich, dass sich die „Beidler“ nach dem wie auch immer gearteten Verlust iher Burg Freienstein um 1260 - evtl. an die aufstrebenden Gleißenthaler - u.a. auf die Orte Lengenfeld, Zinst und Dürnkonreuth „verteilten“, und sich im Fall der beiden ersteren auch nach diesen Orten benannten, was zu dieser Zeit im allgemeinen üblich war (vergleiche www. Nothafft.de und „Die Paulsdorfer“ Verhandlungen des Hist.Vereins Regensb. und Oberpfalz 1886).Das Salbuch des Klosters Waldsassen von 1399 nennt das Dorf nicht, was nur bedeuten kann, dass es zu dieser Zeit nicht zum Klosterbesitz gehörte (HSTA M, Waldsassen, Klosterlit. Nr.43).  Damit wären die Beidler aber auch mindestens seit dieser Zeit im Besitz des Dorfes Cunrewt prope Libenstein gewesen, das sie erst im Jahre 1541 an das Kloster Waldsassen verkauften.(STA AM Kloster Waldsassen UK.1304)

1362/07.03.
Wolfhart Lengenvelder und  seine Frau  Els  verkaufen  all  ihr  Gut, ihre  Ansprüche  und  Forderungen  zu
Peidel [Beidl, Markt Plößberg, Lkr. Tirschenreuth] an das Kloster Waldsassen, ausgenommen die dortige
Weiherstatt, bei der noch eine Grenzfestlegung erfolgen soll. (STA AM Kloster Waldsassen UK 421) Dies
ist die letzte Urkunde , welche die Lengenfelder mit Beidl in Verbindung bringt. Die Lengenfelder hatten
also 1362 immer noch Gut, Ansprüche und Forderungen in Beidl.
1377/15.03. Katrey Fuestain (Freienstein ??) und ihre Söhne Albrecht und Wolfhart verkaufen ihr Gut Taennach bei
Peydel
[Beidl, Markt Plößberg, Lkr. Tirschenreuth] an Hirman den Wirenrewter. Ein Zehnt von 30 Garben
ist dem Pfarrer zu entrichten. (STA AM Kloster Waldsassen UK 473)

 

Der kleine unscheinbare, mit Bäumen bewachsene Hügel direkt vor dem Wohnhaus Leichauer Straße 6 (Dies ist der ehemalige Maierhof, der zur Burg gehörte) ist der Rest des Burghügels der Burg Freienstein in Beidl. Vergleiche dazu Kirchenchronik Beidl, Seite 23 -26 (Busl / Fähnrich)

 

 

 

 

Zinst

 

 

1263 wird mit Otto de Zeniste das Geschlecht derer von Zinst erstmals erwähnt. (Gradl 1886, Nr.248) Er tritt von nun an zwischen 1263 und 1282 immer als Leuchtenberger Urkundenzeuge auf. Verschiedene Schreibweisen seines Namens sind: Zenst, Zeinst und Censt. 1281 ist er Komtur des Deutschordenshauses in Eger. (Lampe 1936, Nr.353) 1282 wird er von den Leuchtenbergern als einer von "quatuor ex nostris potiorbus" bezeichnet , was zweifellos auf einen Aufstieg in der Hierachie der Vasallen bedeutet.1283 ist Otto von Zinst ausnahmsweise als Urkundenzeuge der Pfreimder zu finden, die ebenfalls Leuchtenberger Vasallen sind. (Lampe 1936, Nr.358) Bis Mitte des 14. Jahrhunderts wird nun kein Zinster mehr genannt. Erst 1351 tritt Ulrich Zenster als Urkundenzeuge der Lengenfelder (wiederum Leuchtenberger Vasallen) auf (Reg. Boic. VIII, 212), 1353 noch einmal als Zeuge des Jakob Gleißenthaler (Reg. Boic. VIII, 263).

 

Ob und wo ein möglicher Ansitz der Zinster bestanden haben könnte, ist nicht bekannt“ (Kinder S.270 Nr.82 „Zinst, überlieferter Ortsadel)

 

Ganz annders beschreibt die Chronik von Wildenau aus dem Jahr 1906, erstellt von Pfarrer Johann B.Wißmath, Otto von Zinst.

 

"Otto von Zenst oder der Zehnster. Die Zehnster, welche wir auch später in Wildenau finden,nennen sich zwar nicht von diesem Orte; aber aus der Constellation der Urkunden- Zeugen u. aus einem anderen später zum Jahre 1352 erweithernden Umstande läßt sich mit Sicherheit auf ihre Zugehörigkeit zu Wildenau schließen. Woher der Name Zenster, de Zenst, de Zeniste, wie er in den Urkunden erscheint?

Es ist nicht richtig, diesen Namen mit Sensner wiederzugeben, wie in der Geschichte der Haeckl im histor. Vereins-Band der Oberpfalz 42. Ebenso wenig dürfte es richtig sein, denselben von dem Dörfchen Zinst bei Kulmain, was wohl zu solcher Annahme sehr nahe liegen möchte, herzuleiten, da man ein besonderes Edel- oder Rittergeschlecht von diesem Orte nicht findet.

Vielmehr kann dieser Name erklärt werden entweder von feudum censuale ( Zinslehen ), wenn von dem Landsmanne an den Lehensherren statt der eigentlich zu leistenden Dienste bestimmte Prästationen in Geld oder Naturalien entrichtet werden mußten, u. ein solches Zinslehen war Wildenau. Oder es kommt her vom uralten Centgericht ( judicium censal oder centenal, judex centenarius ) ein peinliches Gericht über 100 Familien, Landgericht.

Auch könnte die Erklärung von Censitor sein d. i. Zinsner, Kastner, Kasten- “Vogt“, Fiskal, welche Stellen- Gericht u. Kasten- leut schon früher u. später u. Jahrhunderte hindurch meist immer mit einander verbunden waren. Schon die niederbayrischen Herzoge, als sie noch im Besitze von Floß waren, hatten in ihren Landen solche Ämter errichtet u. aus angesehenen staufischen Vasallen oder aus den adeligen Dienstleuten die Vorstände- Richter, Pfleger, Kastner hiezugewählt. Es dürften also auch diese Herren von Wildenau auch in den späteren Zeiten ihrer Zugehörigkeit zu den Leuchtenbergern (bis 1357 ) diese obengenannten beiden Ämter inne gehabt haben.

Da auch die Form von de Zeniste ( Zinstei ) vorkommt, so deutet dies auf einen Ort, auf eine curia

( Amtshof ) hin, u. das dürfte nichts anderes, als das Schloß Wildenau gewesen sein, indem um diese Zeit ( 1250 – 60 ) an den Wartthurm ein Steinhaus ( die ursprüngliche Kemenate ) angebaut worden war. Es ist aber um jene Zeit mehrmals vorkommend, daß ein Schloß oder eine Veste nicht nach dem Namen der Dorfschaft benannt wurde, sondern einen besonderen Namen trug z.B. Trausnitz im Thal (Dorf Sessenkirchen ) Trausnitz bei Landshut, Chreefels bei Beratshausen, die Klügelsburg zu Parsberg, die Türkelburg bei Schönhofen pp.

Da diese Wildenauer Zenster, wie schon immer nachgewiesen wurde, von den Murachern herstammen, welche auch mit den Stözen von Sternstein geschlechts verwandt waren, so läßt sich vermuten, daß dieses uralte Stören- oder Steuer- Amt sich auf die von Wildenau übertragen habe, u. die Wildenauer, nachdem der Störnstein 1261 an den Herzog Ludwig den Strengen verkauft war, mit der Verwaltung der Reichsgefälle betraut waren, die dann auch als Leuchtenbergische Richter u. Kastner erscheinen.

Warum sich jene Wildenauer, die sich Zenster nennen, niemals von Wildenau schreiben, mag daher kommen, daß gerade zu ihren Zeiten die Dorfschaften der Herrschaft Floß in Versatz sich befanden. Darum benannten sie sich nur von ihrem Allod ( Eigenthum ), von ihrer Burg.

 

Otto de Zenst tritt schon hervor als in Beziehung zu den Leuchtenbergern stehend 1263 ( ohne Tag ) in seiner Urkunde, in welcher der Landgraf Friedrich dem Kloster Waldsassen zur Genugthuung für zugefügten Schaden Waltershof u. die Dörfer Wolframsreuth u. Maierhof schenkt. Diese Schenkung bezeugen Otto von Zeniste u. seine Verwandten Wolfhard von Edeldorf u. Heinrich von Erbendorf u. Andere./: Monum. Egrana von Gradl I. 90 :/

1270, 5. Juni bezeugt er nebst seinen Verwandten Heinrich v. Bernstein, Wolfhard de Attelndorf (Edeldorf)  u. Anderen die Bestätigung der Landgrafen Friedrich u. Gebhard von Leuchtenberg bezüglich der richterlichen Gewalt u. des Kaufsrechtes des Klosters Reichenbach. Urkunde datiert von Waldeck.

/: Mon. boic. Bd. i. 101:/

1270 ( ohne Datum ) zeichnet er sich mit seinem alten Haus- Namen „von Murach “ in einer Waldsassener Urkunde, in welcher ein Streit beigelegt wurde wegen der Ansprüche der Erben von Dreswitz auf das Dorf Chemdi ( Kaimling bei Waldau ). Hier tritt Otto nebst den Gebrüdern Friedrich u. Berthold von Waldau, Friedrich von Ploeßberg u. den beiden Zeller Herren, vielleicht alle als Verwandte u. Mitbetheiligte von diesen Gütern, als Zeuge auf./: Acta Walds. 370 u. Mon. Egr. I. 101 :/

Ebenso 1273, 13. Sept. in einer Urkunde des Landgrafen Gebhard in Schlichtung eines Streites der edlen Witwe Frau Berta u. ihrer Kinder wegen Anspruch eines Zehnts im Dorfe Kleinkunreuth bei Tirschenreuth. Hier bestätigen mit der Urkunde Friedrich u. Ulrich von Plezberg, Heinrich v. Bernbach, Otto de Zenst pp.

/: Münchener Reichsarch.~ auch Regest. bai. III. 416 u. Mon. Egr. I. 107 :/

Ferner 1275 Zeuge Otto de Zeinst in einer Waldsassener 20. Mai Urkunde, in welcher Landgraf Gebhard als Schiedsrichter zwischen diesem Kloster und seinem Dienstmanne Heinrich von Trautenberg, der das Kloster beschädigte, entscheidet. /: Acta Walds. 383 u. Mon. Egr. I. 110 :/

Wieder im selben Jahre offenbart er sich als Zeuge des Leuchtenbergers 21. Dez. bei einer Schenkung von Leichau an Waldsassen. /: Mon. Egr. I. 111 :/

Gleichfalls 1277 ( ohne Tag ) als Leuchtenbergischer Zeuge bei dem Verzicht Gotfrieds von Mitterteich auf einen Hof daselbst zu Gunsten Waldsassens./: Acta Walds. 390. 391, ferner Reg. Boi u. Mon. Egr. I. 117 :/

1279, 13. Apr., als die beiden Landgrafen von Leuchtenberg an das Kloster Waldsassen 4 Höfe und die Mühle in Chobolst ( Köblitz )schenkungsweise übertragen, /: Mon. Egr. I. 118 :/

im selben Jahre 5. Mai, als die Landgrafen genanntem Kloster das Eigenthumsrecht zweier Höfe zu Rischldorf bei Luheübergaben, /: Mon. Egr. I. 119 :/, tritt Otto de Zenst jedesmal als Zeuge auf.

Auch 1281 ( ohne Tag ) in einer Urkunde, in welcher Landgraf Friedrich mit seinem Sohne Friedrich dem Kloster Waldsassen für alle ihm u. seinen Leuten durch ihn und seine Leute angetanen Belästigungen u. Schäden Pingarten u. Zwergau überträgt./: Mon. Egr. I. 128 :/

Im gleichen Jahre ( ohne Tag ), als Gebhard u. Friedrich v. Leuchtenberg einen Vergleich mit dem Kloster Waldsassen vor dem Landgerichte zu Eger wegen der zugefügten Schäden und Feindseligkeiten, welche diese Landgrafen demselben „in vielerlei Weise“ angethan, beurkundeten, da stellen diese Landgrafen als eidliche Bürgen dafür, daß sie den Religiosen keinen Schaden mehr zufügen werden, 4 von ihren „Mächtigeren“, nämlich Ulrich von Kaltenthal, M.O. de Zenst /: nämlich miles ( Ritter ) Otto von Zenst :/,C. ( Conrad ) von Wiesau u. B. ( Beroder Werner ), sein Bruder /: es waren die Redwitzer :/./: Mon. Egr. I. 127 u. 130 :/

Zuletzt finden wir Otto von Zenst in Urkunde von 1283 ( ohne Tag ), als der Trautenberger Ulrich von Pfreimd auch seinerseits dem Kloster Waldsassen die obigen 4 Höfe nebst Mühle zu Köblitz u. 3 Höfe zu Kornthann gegen eine gewisse Summe Geldes u. zu seinem einstigen Begräbnis im Kloster zueignete. /: Mon. Egr. I. 134 :/

In allen diesen Beurkundungen erscheinen als Mitzeugen des Otto von Zenst außer den schon oben Genannten noch zu unterschiedlichen Malen u. gar oft: Ulrich von Pfreimd zu Trautenberg, Trutwin von Redwitz zu W- Eschenbach, Gottfried von Wurz, Berthold von Gleissenthal zu Dietersdorf, Fridrich u. Ulrich die Gleissenthaler von Plößberg, Ulrich von Schönbrunn bei Floß, Heinrich von Leneberg, Conrad der Dekan von Eschenbach, Wolfhard von Erbendorf u. gar oft der Heinrich von Bernstein ( letztere 2 Verwandte des Otto v. Zenst)"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lengenfeld

 

 

Das Dorf Lengenfeld (bei Tirschenreuth) wird 1135 erstmals als Lengenuelt genannt.(Gradl 1886, Nr.53)Als weitere Schreibweisen des Ortsnamens sind Lengenueld, Lengenvelt, Lengveld und Lengvelt überliefert. Der diepoldingische Ministeriale Gottfried von Wetterfeld übergibt das Dorf im Rahmen der Gründungsausstattung dem Kloster Reichenbach. Gottfried erhält  vermutlich das Dorf dann vom Kloster als Lehen zurück, denn 1182 übergibt er Lengenfeld zusammen mit seiner Dorfgründung Göpfersgrün (=Gottfriedsgrün), kurz vor seinem Tod an das Kloster zurück. Solche Lehen wurden in dieser Zeit oft nur auf Lebenszeit verliehen, und vielen nach dem Tod an den Lehensherrn zurück. Im Jahre 1200 bestätigt Berthold von Vohburg die Schenkung seines Großvaters Diepold III von Vohburg an Reichenbach und verbietet seinen Erben die Vogtei über Lengenfeld für sich zu beanspruchen.(Kinder S.155) Es darf daher angenommen werden, dass Lengenfeld frühestens unter dem Landgrafen Diepold II von Leuchtenberg (1209 - 1259) an diesen als Lehen des Klosters Reichenbach kam. Demnach dürfte es auch vor diesem Zeitpunkt keinen Ortsadel gegeben haben, was die Lengenfelder als Nebenlinie einer bereits bestehenden Ministerialenfamilie ausweist.  Der Standort der Burg wird von Busl und Fähnrich in der Kirchenchronik von Beidl mit detailierter Karte an den Frombach verortet, wohingegen Ulrich Kinder sich in seinem Buch „Der Befestigungsbau im Landkreis Tirschenreuth“ auf keinen Standort für den Stammsitz der Lengenfelder festlegt. 1285 nennt das Bayerische Herzogurbar erstmals das Geschlecht der Lengenfelder.(MB XXXVIa, 532 f.) Immer wieder waren die Brüder Heinrich und Konrad von Lengenfeld in Auseinandersetzungen mit dem Zisterzienserkloster Waldsassen verwickelt.

1322/18.02.“Landgraf Ulrich von Leukenberg [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] vergleicht das Kloster Waldsassen einerseits und Heinrich und Conrad, Söhne des Wolfhard von Lengenvelt [Lengenfeld, Stadt Tirschenreuth, Lkr. Tirschenreuth], andererseits in deren Streit wegen des Aufhängens von einigen ihrer Verwandten, wofür genannte Brüder dem Kloster wieder Schaden zufügten und genannter Heinrich mit seinen Helfern einen Konversen des Klosters aufgehängt hatte und weswegen wieder die Exkommunikation verhängt worden war.“ (STA AM Kloster Waldsassen UK 231)

10 Jahre später:Landgraf Ulrich von Leuchtenberg beurkundet einen schiedsrichterlichen Vergleich zwischen Abt Johannes von Waldsassen und Heinrich Lengenvelder wegen der von letzterem verursachten Schäden. Heinrich Lengenvelder verpflichtet sich dem Kloster Waldsassen zeitlebens Dienste zu leisten und verkauft ihm seine Erbgüter in Lengenvelt [Lengenfeld, Lkr. Tirschenreuth], die dem Landgrafen lehenbar sind. Da dieser aber wiederum Vasall des Klosters Reichenbach [Lkr. Cham] gewesen war, hat dessen Abt Friderich auf des A Bitten alles Eigentum und Lehenrecht auf Abt und Konvent zu Waldsassen übertragen. Der Landgraf bestätigt die Übertragung und verzichtet auf die Güter. (STAAM Kloster Waldsassen UK 275) Die Brüder Heinrich und Konrad waren 1332 auch Richter in Waldeck  in Diensten des Landgrafen. Sie verschrieben sich in diesem Jahr lebenslang in den Dienst des Landgrafen von Leuchtenberg. (Verhandlungen Hist.Verein Regensburg und Oberpfalz, Bibra 1903 )

Die Lengenfelder scheinen zu diesem Zeitpunkt, ihres Stammsitzes „beraubt“, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Aber weitere 3 Jahre später, 1335/nach sand Gözsen tag: Heinrich Lengenfelder, Richter zu Leuchtenberg quittier Bischof Nycla von Regenspurch der Empfang einer Geldsumme für geleistete Dienste. (HSTA München UK 334) Es wäre interessant zu erfahren für welche Dienste Heinrich, nun Richter in Leuchtenberg, Geld vom Regensburger Bischschof erhielt.

Die Lengenfelder wurden auch weiterhin mit diversen Ämtern betraut, so waren die Brüder Ulrich und Niclas (vermutlich die Söhne des Conrad), genannt die Lengenfelder 1351 Lehensinhaber der Burg Schönficht.(Reg.Boic.VIII, 212) und ein Wolfhart der Lengenfelder ist 1366 als „Urteiler“ in den Regesten zur Geschichte der Stadt Weiden genannt. Am 10.05.1389 verkauft dieser Wolfhart Lengvelder seine Pfründe, die ihm Hintzig Pflug gewonnen hatte, um ein Pferd, einen Wagen und eine Geldsumme an das Kloster Waldsassen. (STAAM Kloster Waldsassen UK 517) Dieser Wolfhart, nun Lengvelder geschrieben, siegelt diese Urkunde noch mit dem „Beidlersiegel“. 1382 ist Konrad der Lengenfelder in einer Urkunde des Münchner Angerklosters als Klostermeister des Barfüsserklosters in Ingolstadt zu finden. Elisabeth die Waldeckerin ist Äbtissin des Angerklosters in München. (HSTA M Anger Kloster Urk.Nr.286)

Bei der Vielzahl der in den Urkunden aus dieser Zeit vorkommenden Lengenfelder ist es schwierig die einzelnen „Geschlechter“ auseinander zu halten. Ob es sich beim ersten Burgmann von Rosenberg (Sulzbach – Rosenberg) mit Namen Heinrich der Lengenfelder (1314) um jenen Sohn des Wolfhart handelte ist unwahrscheinlich. Eine weitere Familie gleichen Namens sind die Lengenfelder zu Welchenberg (bei Bogen). Diese Familie dürfte aus dem niederbayrischen Raum stammen, da sie auch als „Bürger zu Lengveld“ und „Bürger zu Bogen“ genannt werden.Sie lassen sich in den Urkunden des Klosters Windberg mit Rudolph de Lenguelt bis in das Jahr 1289 zurückverfolgen. 1367 wird in Amberg ein Ulrich von Lengfeld als Ratsherr genannt. Seine Herkunft muss noch überprüft werden, würde aber zeitlich zu Ulrich dem Lengenfelder zu Schönficht passen.

 

Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Burgstall_Lengenfeld

 

 

 

 

 

Nennungen der Lengenfelder

 

 

 

 

1171 ist Bruno von Lengenfeld Urkundenzeuge. Doeberl 1893, Nr.97. (Kinder S.155)

Die Urkunde dokumentiert eine Schenkung an das Kloster Admont in Österreich. Es handelt es sich um einen Lengenfelder aus Lengenfeld bei Krems !

  • 1279 Wilhay de Lengenfeld Urkundenzeuge für Ritter Ulrich von Neustadt. Gradl 1886, Nr.333 (Kinder S.155) Die Urkunde dokumentiert eine Schenkung an das Kloster Waldsassen. Das STAAM führt diese Urkunde unter Neumarkt (novo foro). Wilhay ist ein Dienstmann Ludwig des Strengen aus (Burg)lengenfeld  (Anmerkungen von Adalbert Bosl)

  • 1283 10.Jan. Ulrich von Lengenfeld (Die Landgrafen von Leuchtenberg, Joh.Bapt.Brenner S.30)

  • 1285 Bayrisches Herzogurbar Heinr.Lengenuelder ...Ch.(Chunrad) Lengenuelder. Monumenta Boica XXXVIa, 532 f. (Kinder S.155)

  • 1296/01.März Wolfhardus de Lenguelt ist Urkundenzeuge für Dietrich von Parsberg, dem Verkäufer der Burg Liebenstein, und Schwiegersohn des letzten Liebensteiners.

  • 1322 Heinricum Conradumque filios Wolfhardi de Lengenfeld. Erste Lengenfelder Fehde mit dem Kloster Waldsassen. Regesta sive Rerum Boiacrum VI, 57. Wagner 1950, 33 f. (Kinder S.155)

  • 1332 Heinrich und Konrad von Lengenfeld. Zweite Lengenfelder Fehde mit den Kloster Waldsassen.(Reg.Boic.VII, 13 f. (Kinder S.156)

  • 1332/10.09.Marquart und Chunrat die Zellaer verzichten auf alle Rechte an der Pflegschaft des St.-Katharinenspitals zu Ullsenbac(Ilsenbach) und Tahen.(Siegler unter anderen Heinrich und Cunrad die Lengenfelder, Oheime =Brüder der Mutter der beiden Aussteller) SpAR Urk.1395 

  • 1334/02.02.Cunrad der Lengenvelder beendet seinen Streit mit dem Kloster Waldsassen und erhält darum mit seinem Sohn Ulrich das Klostergut "zem Kezzel" [abgeg., bei Schönficht, Markt Plößberg, Lkr. Tirschenreuth] und den Hof zu Entzenreut [Enzenrieth, Gde. Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] zu Leibrecht. Einer der Söhne des Ausstellers wird im entsprechenden Alter entweder in den Orden aufgenommen oder aber mit einer Pfründe beschieden. (UK 282)
  • 1335 Heinrich von Lengenfeld, Richter in Leuchtenberg (BayHSTA München Urkunde 334)

  • 1351 Ulrich und Niclas, genannt die Lengenfelder sind Lehensinhaber der Burg Schönficht.Reg.Boic.VIII, 212. (Kinder S.156). HSTA M Leuchtenberger Landgrafschaft U 40. Busl/Fähnrich Kirchenchronik Beidl.

  • 1356 14.Feb. Wolfhart Lengvelder und seine Frau Els vergleichen sich mit dem Kloster Waldsassen (STAAM Kloster Waldsassen Urk.Nr.369)

  • 1362 07.März Wolfhart Lengenvelder und seine Frau Els verkaufen all ihr Gut, ihre Ansprüche und Forderungen zu Peidel [Beidl, Markt Plößberg, Lkr. Tirschenreuth] an das Kloster Waldsassen, ausgenommen die dortige Weiherstatt, bei der noch eine Grenzfestlegung erfolgen soll. (STAAM Kloster Waldsassen Urk.Nr.421)

  • 1366 03.Mai Wolfhard der Lengenfelder als Urteiler in Weiden. (cms.burgfaehnlein.de)

  • 1367 Ulrich von Lengfeld, Ratsherr in Amberg

  • 1382 25.01. Konrad der Lengenvelder, Klostermeister des Barfüsserklosters in Ingolstadt. Vermutlich ein Nachkomme des Konrad Lengenfelder aus der II.Lengenfelder Fehde (München Angerkloster Urk.Nr. 286)

  • 1389 10.05. Wolfhart Lengvelder verkauft seine Pfründe an das Kloster Waldsassen (STAAM Kloster Waldsassen UK Nr.517)

  • 1396 Item Lengenvelder (ohne weiteren Zusatz) (leuchtenberger Lehenbuch S.300 Fol 6v)

 

 

 

 

 

Lengfelder in Weiden in der Oberpfalz

 

 

03.05.1366  Wolfhart der Lengenfelder, Urteiler
28.10.1435  Konrad Lengfelder, Landschreiber in Weiden
06.12.1436  Konrad Lengfelder, Landschreiber und Siegler (siehe oben)
       .1437  Conrad Lengfelder, Landschreiber
27.08.1441  Konrad Lengfelder, Landschreiber
09.05.1445  Konrad Lengfelder, Landschreiber und Siegler
26.05.1447  Konrad Lengfelder, Landschreiber und Siegler
02.01.1448  Konrad Lengfelder, Landschreiber und Siegler
20.08.1451  Konrad Lengfelder, Rentmeister
11.12.1456  Konrad Lengfelder, Rentmeister
10.06.1457  Konrad Lengfelder, Rentmeister
25.02.1460  Friedrich Lengfelder
20.03.1465  Conrad Lengfelder, Rentmeister und Siegler
                    Nikolaus Lengfelder, Landschreiber
22.02.1467  Niklas Lengfelder, Richter und Siegler
14.11.1470  Hans Lengfelder, Richter und Siegler             
(cms.burgfaehnlein.de)

Die Lengfelder sind im Jahre 1630 noch Ratsherrn in Weider und gehören zu den 
wohlhabensten Familien der Stadt.

(26.02.2018 Stadtarchiv Weiden, Besuch bei Stadtarchivarin Frau Petra Vorsatz)

 

Herauszufinden bleibt, ob es sich bei der Weidener Familie um Nachkommen des Wolfhart Lengfelder, der nachweislich noch das „Beidlersiegel“ benutzte handelt, oder um eine nicht blutsverwandte Familie gleichen Namens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dürnkonreuth

 

(bis Anf.14.Jh chunreut prope

 

Libenstein)

 

W Lehen V Anf.14.Jh.:tres curias in Chunreut prope Libenstein (ausgebessert in „2 curias et 1 hospicium)(Sturm 1970 S.345) Dabei handelt es sich um 2 Höfe und einen Herberger (Mieter). Der „Herrenhof“ wird hierbei nicht erwähnt, weil es eben der „Herrenhof“ ist.(Vergleiche H.J.Nitz S.40 Ottengrün) Seit wann genau die Beidler das Dorf Chunreut besaßen ist ungewiß. Die Dörfer Erkersreuth, Honnersreuth und das später wieder eingegangene Radansgrune circa Liberstein wurden dem Kloster Waldsassen im Jahre 1290 von Albrecht von Nothaft auf Falkenau verpfändet und nicht mehr zurückgelöst.(Sturm 1886, Nr.412) Die drei Dörfer liegen in unmittelbarer Nachbarschaft von Chunreut. Wurde Chunreut nicht verpfändet, weil es damals schon den Beidlern gehörte? Siehe unter „Beidl“. Im Jahr 1506 erscheint erstmals der Zusatz „Thurn“-Conreut (STAAM StandB Nr.503, fol. 133 ff.)

1516:“ Georg Beydler zu Dürrnconrewt im Liebensteiner Gericht [Lkr. Tirschenreuth] verkauft zu Erbkauf als freies Eigen seine vier Güter im Dorf Dürnconrewt, auf denen jetzt Hans Pusell, Bernhart Gmainer, Wolfgang Zimerman und Ulrich Viechtl sitzen, an das Kloster Waldsassen. (STAAM Kloster Waldsassen Urkunde Nr.1110) Der Zusatz „Freies Eigen“ bedeutet, dass Georg Beydler der Eigentümer des Dorfes Thurn-Conreut war. Beim Verkauf handelte es sich um die Anwesen Nr.1, 2, 3 und 8. Nummer 9, das Hirtenhaus wurde erst später erbaut. Daraus ergibt sich, dass der Sitz der Beydler, der dann 1541 an das Kloster Waldsassen verkauft wurde, die Anwesen 4, 5 und 6 umfasste. Ein Flächenvergleich mit Hilfe der Historischen Flurkarte untermauert diese Theorie.

 

Grundbesitz der Familie Beydtler beim Verkauf 1541

 

1.Im Dorf Dürnkohnreuth

  1. 50 Morgen Holz =ca. 20 ha

  2. 36 Morgen Feld ca. 15 ha

  3. 40 Tagwerk Wiese ca. 13 ha

  4. 11 Weiher groß und klein

 

2.In der Ödung Salha (merr den halben Theil)

  • Holz und Holzwachs ohne Flächenangabe

  • 27 Morgen Feld ca. 10 ha

  • 10 Tagwerk Wiese ca. 3,3 ha

  • Fischwasser = Waldnaab

 

 

 

Grundbesitz der Anwesen 4,5 und 6 (3+7) Im Urkataster

 

1.Im Dorf Dürnkohnreuth

- Beutelhölzer (4,3+7) ca. 87000qm = 8,7 ha

  • Bäumelholz (6) ca. 116000qm = 11,6 ha

  • Gesamt 20,3 ha

 

  • Lückenbühläcker (5) ca.22300qm = 2,23ha

  • Lückenbühläcker (4,5,6) ca.18100qm = 1,81ha

  • Steinäcker (4) ca.24300qm = 2,43ha

  • Steinäcker (6) ca.17800qm = 1,78ha

  • Steinäcker (6) ca.43100qm = 4,31ha

  • Am Berg (6) ca.41300qm = 4,13ha

  • Gesamt 16,69ha

 

  • Schlottwiese I (6) ca. 26800qm = 2,68ha

  • SchlottwieseII (6) ca.120300qm = 12,03ha

  • Gesamt 14.71ha

  • 11 Weiher Groß und klein (4+6)

Hinterm Saller / Sallerbühl ehem. Ödung Salha/Salach

  • Waldflächen (4+5) 1541 ohne Flächenangabe

  • Wiese (4) ca. 3000qm = 3,0ha

 

  • Feld (4) ca. 2000qm = 2,0ha

  • Feld (5) ca. 7900qm = 7,9ha

  • Gesamt 9,9ha

 

 

Fischwasser = Tirschenreuther Waldnaab

Der Sitz der Beydler umfasste die heutigen Anwesen 4, 5 und 6 (südlich des heutigen Dorfweihers). Auf der historischen Karte im Bayernviewer sind noch die als Weiher genutzten Reste des ehemaligen "Burggrabens" zu sehen. Es handelte sich bei diesem "Sitz" aber wohl eher um einen Gutshof,  nicht um ein Burg-ähnliches Gebäude. 

Liebenstein, Beidl und Lengenfeld liegen in der nächsten Umgebung.

 

 

 

Scherreuth

 

Hausnr. 4 "beim Ulla-Girgl"

Begründer des Hausnamens war Georg Sohn des Ulrich Schieder -1705-Der Halbhof gehörte ins Stift Waldsassen.

 

 

Da zu dieser Zeit noch keine Kirchenbücher geführt wurden, bestehen die Erkenntnisse zu diesem Anwesen lediglich in drei Namenseinträgen in Lehenbüchern bzw Musterungsakten.

 

 Michael Peidler

 1540 Scherreuth Nr.4 

 gehörte zum Waldsassischem

 Richteramt Neuhaus

 (STA AM Lehenbuch 52)

 

Kilian Peidler

1547 Scherreuth

Häuserchronik Helmut Reis 

 

Endres Beidler

1588 Scherreuth

(STA AM Musterungen 44 h)

 

 

 

 

 

Wendersreuth

 

 

 

Der Weiler wurde (erstmals) im Herzogurbar von 1301 erwähnt. Danach gehörten drei Höfe ze Zwentzesreut zum Burggut Parkstein. Im Jahre 1366 wird die Gesamtzahl der Höfe mit 9 angegeben. Auch heute noch besteht der Ort aus neun Bauernhöfen. Der Ort hatte ursprünglich drei Grundherren. Sechs Höfe gehörten dem Amt Parkstein-Weiden, zwei zum Burggut Parkstein und damit zum Amt Weiden und einer den Landgrafen von Leuchtenberg. Der leuchtenbergische Hof kam bereits im 15. Jahrhundert zum Amt Parkstein-Weiden.Wie aus dem Steueranlagebuch des Jahres 1636 hervorgeht, wurde Wendersreuth während des Dreissigjährigen Krieges arg im Mitleidenschaft gezogen. So waren von den neun Anwesen zwei abgebrannt und sechs baufällig. Drei Höfe waren total verwüstet und öd. Ein beredetes Beispiel gibt auch ein Vergleich des Viehbestandes der Jahre 1588 und 1636 (von 6 Höfen):

1588: 23 Pferde, 5 Ochsen, 43 Kühe, 30 Jungrinder und 245 Schafe.

1636: 3 Ochsen und 4 Kühe

 (Häuserchronik Helmut Reis)

 

 

 

                                           Peter Peudler/Beitler              

                                                                 1588 Wendersreuth                                   

                                                               (STA AM Pfalz – Sulzbach                  

                                                          Weidauische Rechnungen 1006)

 

 

 

Ab hier ist die verwandschaftliche Zugehörigkeit durch die Kirchenbücher gesichert

 

 

 

Peter, Georg, Endres und Hans I

(Peudler, Beitler, Beidler)

wohl Vater und drei Söhne

Wendersreuth Nr.3 ab 1593

Confidentium Nomina“

wohl ein Beichtregister

Pfarrmatrikel der Pfarrei Parkstein

Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg

 

 

 

       Hans Beidler I                              oo                        Ursula, geb. ?

         1616 Hausbesitzer in Wendersreuth Nr.3                                             *1593 +17.06.1662

         1625 Eigentümer Nr.5                                                                          „Witwe des Johann Peutlers                (Häuserchronik Helmut Reis)                                                                zu Wendersreut, luderischer

                                                                                                                        Religion halbers hier

                                                                                                                        (Parkstein) begraben, starb                                                                                                                               bey ihrem Sohn zu  Mürboten-

                                                                                                                         reuth bey 69 Jahren“